Im Zotter-Schokoladenhimmel

Zotter Schokolade
Ein Anzeichen dafür, wie sehr das Bloggen mein Leben zurzeit beinflusst, zeigte sich am Wochenende: Nachdem ich schon allein durch die Tatsache, dass ich mich über Schokolade als Geschenk freuen kann, Verwunderung geerntet hatte, spielte sich Folgendes ab.

Ich bekam 6 (in Worten: sechs!) Tafeln feinster Zotterschokolade äußerst nett verpackt und geschmacklich ebenso sorgf?ltig ausgew?hlt: Stutenmilch mit Hafer, Bergk?se mit Walnüssen und Trauben, Hanf und Mocca (nein, ich rauche kein Gras!), Schwarzbier mit Wildreis, Wei?er Mohn mit Zimt und Apfel-Beberitze. Die vorsichtige Frage lautete dann: "Willst Du die auch essen oder nur fotografieren?" Nat?rlich würde ich sie AUCH fotografieren. Aber kann sich irgendein Foodie vorstellen, dass man die leckere Schokolade einfach nur fotografiert, um sie dann ihrem Schicksal zu überlassen? Ich betone: Auch wenn mittlerweile die meisten kulinarischen Erfahrungen verbloggt werden, koche und backe ich in erster Linie, um die schmackhaften Resultate hinterher auch zu verspeisen. Und NICHT, um hinterher alles nur zu fotografieren. Ok, die Zuckerfiguren, die in meiner Weihnachtsbäckerei auftauchten, habe ich gezielt für Fotos gekauft. Und das eine oder andere Gericht hütte ich.... Aber lassen wir das. In erster Linie wird bei mir gegessen, was auf den Tisch kommt.

  • Kaffeetrinken in Worpswede

    Apfelstrudel mit Vanilleeis
    Spontaner Sonntagsausflug nach Worpswede. Seit Jahren hatte ich mir vorgenommen, einmal ins Teufelsmoor zu fahren und ein wenig auf den Spuren der K?nstler zu wandeln, die sich dort gegen Ende des 19. Jahrhunderts niedergelassen hatten, um dem Akademiemuff zu entfliehen und in der Natur zu malen. Die Reste der ursprünglich verklärten Idylle kann man nur noch erahnen.

    Kitsch und Kommerz haben sich dort in den Stra?en des Dorfes breit gemacht. Immerhin hängen in den Ausstellungen der zahlreichen Gallerien

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  • Die Maillard-Reaktion

    Entenbrust angebraten
    Es würde wohl niemand auf die Idee kommen, ein saftiges Steak einfach nur zu kochen. Anbraten, meist scharfes Anbraten, bringt Geschmack. Selbst beim Brotbacken sorgt eine knusprig braune Brotkruste für einen besseren Geschmack. Verantwortlich für die Aromabildung sind chemische Vorgänge, die ein gewisser Louis Camille Maillard als erster beschrieb.

    Der Franzose war weder Koch noch Chemiker, sondern Physiker. Er untersuchte biochemische Prozesse in Zellen. So kam es, dass sich Monsieur Maillard damit beschäftigte, wie Aminosäuren und Zucker miteinander reagieren. Beim Erhitzen

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  • The Meatrix

    The Meatrix
    Wider Massentierhaltung und umweltschädliche Agrarproduktion: "The Meatrix". Ein sehr gut gemachter Flashfilm über Massentierhaltung und ihre Folgen. Hinter dem Film steht die Aktion Food & Water Watch aus Belgien - das jedenfalls ergibt die Adresse für den Pressekontakt. "The Meatrix" setzt sich gegen industrielle Fleisch- und Agrarproduktion ein. Sehr sehenswert!

  • Bônet alla Piemontese

    Bonet alla piemontese
    Am vergangenen Wochenende habe ich nach längerer Abstinenz wieder ausgiebig in Foodblogs gestöbert. Bei den schönen Fotos von "The Traveler's Lunchbox" bin ich hängen geblieben. Diese ganz besondere Creme Caramel fand ich verlockend, weil ich für diese Art Creme-Dessert eigentlich immer zu haben bin. Für "Bonet alla Piemontese", von der ich zuvor noch nie gehört hatte, werden Amarettini zerkr?melt dazugegeben, außerdem verleihen Kakao und Marsala der Creme eine besondere Note. Leider hatte ich nur noch weiche Amarettini, doch das sollte mich nicht am Ausprobieren hindern. Die Amarettini habe ich in einen Gefrierbeutel gegeben und mit dem Nudelholz traktiert.

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  • bloggerei.de